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Sachsen soll führendes Sekundärrohstoffland werden

Wirtschaftsminister Sven Morlock legt Rohstoffstrategie vor

Dresden. Eigene Potenziale nutzen, die Rohstoffversorgung Sachsens nachhaltig sichern und die Chancen für Wertschöpfung in diesem wichtigen Wirtschaftsbereich sichern – das sind die Kernpunkte der Rohstoffstrategie, die das Kabinett am 28.08.2012 verabschiedet hat. Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt kontinuierlich, doch politische Unsicherheiten und die Globalisierung der Weltwirtschaft beeinflussen die Rohstoffmärkte stark und sorgen immer wieder für Preisschwankungen. Diesen Bedingungen muss sich auch der Freistaat stellen.

„Sachsen verfügt über ein beachtliches Potenzial an heimischen Rohstoffen und hat deshalb ein Interesse daran, diese heimischen Ressourcen zu nutzen – nicht zuletzt um zu einer nachhaltigen Rohstoffversorgung der wachsenden sächsischen Industrie beizutragen, so so Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP).

Sachsen ist auch ein Sekundärrohstoffland und soll zu einem der führenden Standorte für die Rückgewinnungswirtschaft in Europa werden. Um dieses Ziel zu erreichen, will der Freistaat künftig die Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen im Bereich der Rohstoffrückgewinnung verbessern und den Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft stärken, beispielsweise bei der Erforschung und Entwicklung neuer Abscheide- und Aufbereitungstechnologien sowie bei der Entwicklung spezifischer Maschinen- und Anlagentechnik. 

Die Leitlinien der sächsischen Rohstoffpolitik haben auch die Forschung und Ausbildung im Fokus: Durch die Erweiterung der bestehenden Einrichtungen der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg zum Montanzentrum Freiberg sollen die vorhandenen Strukturen besser vernetzt und dadurch gestärkt werden. Der Ausbau des Forschungsbergwerks „Reiche Zeche“ zum weltweit ersten so genannten Sustainable Mining Bergwerk, also ressourcenschonend und umweltgerecht, schafft ein europaweit einmaliges Forschungsumfeld.

 

Quelle: News bvse

 

 

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